Frauenheilkunde widmet sich der Vorbeugung, Früherkennung und Behandlung von Erkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane sowie der Brustdrüse. Ein weiterer Bereich umfasst die Geburtshilfe.
Darüber hinaus beinhaltet sie die Erforschung der hormonellen Grundlagen und die sich daraus ergebenden Anwendungsmöglichkeiten in der Fortpflanzungsmedizin.
Die Frauenheilkunde besteht somit aus 3 Teilgebieten: Pränatalmedizin und Geburtsmedizin, operative Gynäkologie und Onkologie (Lehre der Tumorerkrankungen), gynäkologische Endokrinologie und Fortpflanzungsmedizin. Über häufig besprochene Themen des Praxisalltags finden Sie auf den folgenden Seiten einige grundlegende Informationen. Zur Vertiefung sind spezielle Links angefügt. Natürlich können Sie uns auch zu allen weiteren Themen ansprechen.
Unser Wunsch ist es, Ihnen in allen medizinischen Fragen ein kompetenter Berater zu sein. Selbstverständlich können wir Ihnen Ansprechpartner für Probleme außerhalb unseres Fachgebietes nennen.

Das Ziel der Better-Aging- oder Präventivmedizin (unpassend oft Anti-Aging genannt) ist nicht die ewige Jugend, sondern ein gesundes Altern. Osteoporose, Diabetes, erhöhtes Körpergewicht, Arteriosklerose, Krebs und die Alzheimer-Demenz sind Erkrankungen, die immer häufiger auftreten. In den meisten Fällen ist das jedoch kein unabwendbares Schicksal. Gezielte Vorsorge in Verbindung mit einer konsequenten Verhaltensanpassung ermöglicht Ihnen einen Alterungsprozess mit hoher Lebensqualität.
Hierfür ein allgemeines Bewusstsein zu schaffen, das Veränderungen im Lebensstil mit sich bringt, ist sicherlich vorrangige Aufgabe der Better-Aging-Medizin. Zusatzstoffe, Hormone oder Pharmaka, die für ausgewählte Gruppen und definierte Risikopatienten eingesetzt werden, können die Vorsorge optimieren.
Was bedeutet Sterilität?
Als „Sterilität“ bezeichnet man auch den Zustand der Unfruchtbarkeit. Diese kann sowohl von der Frau, als auch vom Mann ausgehen. Für viele Paare wird die Familienplanung irgendwann zum Thema. In früheren Generationen war man auf Grund fehlender Optionen in der Empfängnisverhütung und anderer Rollenverständnisse geneigt, den Dingen ihren Lauf zu lassen. Heute haben sich die Vorstellungen hinsichtlich des Familienbildes gewandelt. Auf der Basis einer veränderten Berufs- bzw. Lebenssituation sind die Ansprüche hinsichtlich der Planbarkeit gestiegen.
Bereits 1999 lag das Durchschnittsalter der Frauen bei der Geburt des ersten Kindes bei 29 Jahren. Mit zunehmendem Alter sinkt jedoch die Fruchtbarkeit der Frau und des Mannes. Es vergehen häufig mehrere Monate vom Anstreben einer Schwangerschaft bis zu deren Eintritt. Bei regelmäßigem Geschlechtsverkehr werden 25% der Frauen im ersten Monat schwanger, 60% innerhalb von 6 Monaten, 80% in einem Jahr und 90 % in 18 Monaten.
Der weibliche Zyklus beginnt mit dem ersten Tag der Regelblutung und endet am Tag vor der nächsten Regelblutung. Der Eisprung findet normalerweise 12–14 Tage vor der Menstruation statt. Auslöser ist ein kurzfristiger Anstieg eines bestimmten Hormons (LH), der 24–36 Stunden vor der Ovulation erfolgt. Dieses Hormon kann mit diversen Schnelltests im Urin nachgewiesen werden. Sie erlauben also eine Abschätzung der fruchtbaren Phase. Die weibliche Eizelle ist höchstens 24 Std. nach dem Eisprung befruchtungsfähig. Spermien hingegen sind über mehrere Tage in der Lage, in die Eizelle einzudringen und diese zu befruchten.
Im Falle einer Schwangerschaft kann das gebildete Schwangerschaftshormon bereits kurz vor der ausbleibenden Regelblutung im Urin mit den handelsüblichen Schwangerschaftstests nachgewiesen werden. Erst 1 Woche später gelingt die Darstellung der Fruchthöhle mittels Ultraschall.
Bei unerfülltem Kinderwunsch kann durch Zyklusmonitoring (Überwachung der Phase des Eisprunges, Ausschluss einer Störung der Gelbkörperphase) sowie bei unregelmäßigem Zyklus oder ausbleibender Periodenblutung durch differenzierte Hormonbestimmungen in meiner Praxis eine Klärung der Ursachen durchgeführt werden. Darüber hinaus sollte ggf. die Überprüfung der Eileiterdurchgängigkeit und Form der Gebärmutter durch Bauchspiegelung und Gebärmutterhöhlenspiegelung im Rahmen eines ambulanten Eingriffs erfolgen.
Darüber hinaus ist die Untersuchung der Spermienqualität des Mannes wichtig. Falls indiziert, kann die Aktivierung des Eisprunges durch medikamentöse Unterstützung erfolgen. Sollten diese Maßnahmen erfolglos bleiben, werden weitere therapeutische Maßnahmen in Kooperation mit Instituten für Reproduktionsmedizin veranlasst.

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Ihre Dr. Heike Schebitz